Mit Früchten beladene Birnbäume unter Hagelnetz in der Emilia-Romagna
Emilia-Romagna, Italien

Von sechzehn Bewässerungsstunden pro Woche auf sechs

Im Herzen des Birnenanbaus der Emilia-Romagna bewirtschaftet Massimo Gallerani fünf Hektar unter Hagelnetzen mit einem einzigen SoilSense-System. Es veränderte die Entscheidung, die alles andere bestimmt: wann und wie viel bewässert wird.

Emilia-Romagna, Italien

Emilia-Romagna, Italien
Ort
Emilia-Romagna, Italien
Kultur
Birnen · 5 Hektar
Bewässerung
16 → ~6 Stunden pro Woche

Das Ziel war nicht, weniger zu bewässern. Sondern datenbasiert.

Massimo Gallerani baut auf fünf Hektar in der Emilia-Romagna Birnen an, unter den Hagelnetzen, die den Obstbau der Region prägen. Jahrelang lief die Bewässerung aus Gewohnheit — lange, seltene Zyklen von acht Stunden, zweimal die Woche, so wie man es immer gemacht hatte.

Ein einziges SoilSense-System, über die fünf Hektar verteilt, lieferte ihm einen kontinuierlichen Wert dafür, wie viel Wasser den Bäumen tatsächlich zur Verfügung stand. Das Dashboard zeigt das pflanzenverfügbare Wasser und die Bodenfeuchte in zwei Tiefen, mit einem sicheren Bereich, in dem man bleiben sollte. Statt eines Kalenders ein Messwert.

Der Plan kehrte sich um: von 8 Stunden zweimal die Woche auf nur 2 Stunden alle 3 Tage — kürzere, häufigere Gaben, abgestimmt auf den tatsächlichen Bedarf. Aus sechzehn wöchentlichen Bewässerungsstunden wurden rund sechs, wobei der Boden stabil im sicheren Bereich blieb, statt zwischen Stress und Überschuss zu schwanken.

Jetzt habe ich einen objektiven Wert, auf den ich mich stützen kann, statt nach Gefühl zu gehen.

Massimo Gallerani
Birnenanbauer, Emilia-Romagna

Weniger Stunden, weniger Diesel und die beste Ernte seit Jahren.

Weniger Bewässerungsstunden bedeuteten weniger Pumpstunden — eine direkte Diesel-Ersparnis — und dazu einen effizienteren Einsatz einer immer knapperen Ressource. Auch die Bäume reagierten: Massimo glaubt, dass sie in vergangenen Jahren unter zu viel Wasser litten, und diese Tendenz zu korrigieren sieht man heute in der Krone. Die diesjährige Ernte ist die beste seit Jahren — ein Ergebnis, das er mehreren Faktoren zuschreibt, bei dem die präzise, datengestützte Bewässerung aber zweifellos ihren Teil beiträgt. Als Nächstes lässt er die Sensoren auch über den Winter laufen, um den Austrieb im Frühjahr von einem bekannten Ausgangspunkt aus zu erreichen.

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